"Schwarzer Dünger" ab 1980 auch bei Landwirten begehrt

"Agretec" heute mit sechs Sattelzügen, Container und Aufliegern

Von Andreas Henseler (10.06.2004)

HATTEN-TWIEST 1980 hat der Hatter Entsorgungsfachbetrieb "Agretec Grashorn" den ersten Vertrag für eine landwirtschaftlich zu verwertende Menge Klärschlamm unterzeichnet. Andere Landwirte bekundeten bald ihr Interesse an dem "schwarzen Dünger". "Was Grashorns machen, kann gar nicht schlecht sein, hieß es", erinnerte sich Monika Grashorn. Expansion stand an. Doch heute frage man sich, wohin die Reise gehen wird.

"Agretec umfasst zur Zeit einen Fuhrpark mit sechs Sattelzugmaschinen, einem Containerfahrzeug sowie verschiedenen Aufliegern. In einem Radius von Friesland bis Hannover und Hildesheim erstreckt sich heute unser Verwertungsgebiet", weiß die Geschäftsführerin zu erzählen.

Durch die Zertifizierung vor fünf Jahren, habe man sich auf weitere Abfalltransporte spezialisieren können, wie unter anderem Sickerwasser, Sieb- und Rechenrückstände und Straßenkehricht. "Wir helfen den Landwirten bei Nährstoffüberschuss in ihren Betrieben und organisieren die Abfuhr und Dokumentation", hieß es. "Das Kapital unserer Firma bleiben jedoch meine Mitarbeiter", stellte Monika Grashorn besonders heraus und dankte abschließend Dieter Haverkamp für seine zehnjährige Betriebszugehörigkeit.

Von der Firma "hanseWasser Bremen" gaben Geschäftsführer Dr.-Ing. Matthias Hessling und Dipl.-Ing.agr. Rainer Könemann einen Rück- und Ausblick auf zum Thema "25 Jahre Klärschlammverwertung".

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